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Integrales Tantra

Integrales Tantra ist ein neuer Ansatz, die Methode und Weisheit der tantrischen  Schulen  systematisch  für  den  westlichen  Menschen in einem zeitgemäßen Rahmen neu zu beleben und zu aktualisieren.  Tantra wird zu einem ganzheitlichen Weg für unsere Zeit, der Liebe, Sexualität und Intimität einschließt.

Die Erkenntnisse der integralen Theorie bieten den psychologischen und philosophischen Hintergrund für ein solches Update. Tantrische Praxis beschränkt sich nicht auf Erotik und Sexualität, sondern bezieht den ganzen Menschen mit ein: Erfolge und ein inneres Weiterschreiten sind nicht dem Zufall überlassen, sie folgen einer präzisen und praxiserprobten Landkarte.

 

Was integrales Tantra letztlich beabsichtigt:

  • Die Entwicklung der Fähigkeiten, sich selbst anhand guter zeitgenössischer Landkarten des Bewusstseins durch vielseitige spirituelle Praxis lebenslang weiterzuentwickeln, und zwar hin zu innerer Transformation und höheren, transpersonalen Stufen der Selbstentwicklung.
  • Die Entdeckung der heiligen Dimension in der Körperlichkeit und Erotik.
  • Die Verwirklichung tiefer Liebe und Herzöffnung und ihre Umsetzung in einem spirituellen Zusammenhang, sei es nun im Zölibat oder in einer tantrischen Beziehung mit einem oder mehreren Menschen.

Wichtigste Kennzeichen des Integralen Tantra:

1. Integrales Tantra soll weitestgehend auf die tantrische Tradition zurückgreifen. Das setzt eine gewisse Kenntnis der tantrischen Tradition bei den Lehrern voraus und bedeutet auch, dass die traditionellen Methoden, die im Tantra üblich sind und auch heute noch zeitgemäß sind, geübt werden.   Das gilt fast uneingeschränkt für die Elemente Hatha‐Yoga, Pranayama und Meditation. Weitere Kernelemente im Tantra sind, wie wir feststellen werden, die Arbeit mit der Kundalini‐Energie, die Lehre von den subtilen Körpern und verschiedene Formen der Meditation. Ferner stehen dem tantrischen Praktizierenden ein ganzes Arsenal kraftvoller Methoden wie Mantra, Yantra, Gottheits‐Praxis und verschiedene Formen von Ritualen zur Verfügung. Das integrale Tantra hat auch den Anspruch, was Körperlichkeit, Selbsterkenntnis, Liebe, Sexualität und Beziehung angeht, nicht hinter die Errungenschaften des Neo‐Tantra zurückzufallen.

2. Integrales Tantra sollte sich an den Modulen der Integralen Lebenspraxis orientieren. Das soll sicherstellen, dass die Praxis alle Lebensbereiche abdeckt und zu nachhaltigen Fortschritten bei denen führt, die sich wirklich auf den spirituellen Weg machen.

3. Integrales Tantra soll die integral‐evolutionären Modelle als geistigen Hintergrund einbeziehen. Vom integralen Standpunkt aus geschaut, gibt es, wie sicherlich in anderen spirituellen Traditionen auch, eine Reihe von Elementen und Praktiken, die nicht zeitgemäß erscheinen oder nicht auf der Höhe der wissenschaftlichen Erkenntnisse sind. Die kontroversen Punkte müssen diskutiert und gegebenenfalls angepasst werden.

4. Das integrale Tantra ist offen für eine geeignete wissenschaftliche Begleitung. Es strebt ferner den Kontakt, den Austausch und die Vernetzung mit aufgeschlossenen Tantra‐Instituten an sowie mit Organisationen und Schulen, die die integrale Idee weiterentwickeln wollen.

5. Wichtig ist, dass auch die Art der Vermittlung auf eine respektvolle humanistische Weise geschieht und integrale Gütekriterien der Lehrer‐ und Schülerschaft erfüllt.

Das integrale Tantra hat den Anspruch, mithilfe der integralen Navigationskarte einen Weg zu finden, der die Transformationskraft, die Disziplin und die Würde der traditionellen Schulen mit der Modernität, Weltoffenheit und Lebensfreude der neo‐tantrischen Institute verbindet. Im integralen Tantra wird besonders Körperarbeit, Meditationspraxis, Sexualität und Beziehung betont. Jedoch können in dieser umfassenden Synthese auch andere Bereiche des Menschlichen zeitweise im Fokus der Praxis stehen.

Insbesondere versteht sich diese Idee auch als Beitrag, das Image des Tantra im Westen zu verbessern. Tantra ist ein Weg voller Würde und Tiefe und muss heraus aus der Schmuddelecke, in die es in der Betrachtung vieler Zeitgenossen leider geraten ist.
In erster Reihe ist integrales Tantra eine Anleitung zur Praxis, deren Ziel eine möglichst systematische und vielseitige Weiterentwicklung des Menschen ist. Die Entwicklungsrichtung geht hin zu größerer körperlicher und geistiger Kraft, emotionaler Stabilität, ausgewogeneren Urteilen, einem stärkeren Willen, einer intensiveren und bewussteren Sexualität, größerer Liebes‐ und Beziehungsfähigkeit. Gleichzeitig verfolgt dieser Weg die Absicht, den Praktizierenden stärkere Erfahrungen der Lebensenergie zu vermitteln und sie mit den außergewöhnlichen Zuständen vertraut zu machen, die man als subtil, kausal und non‐dual beschreiben kann.

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